Hintergrund-Informationen zur 21 Tage Stoffwechselkur

Wissenschaftliche Grundlage der 21 Tage Stoffwechselkur

Ursprung der 21 Tage Stoffwechselkur

Die Stoffwechselkur geht auf den englischen Arzt Dr. Albert Theodore William Simeons (1900-1970) zurück, der in den 1930er Jahren u.a. an der Universität Heidelberg Medizin studierte und später u.a. am Tropeninstitut in Hamburg arbeitete. Er erhielt sogar vom britischen Königshaus einen Orden für seine medizinischen Forschungen. Seine Forschungen zu den Themen Übergewicht/Fettleibigkeit (Adipositas), Drüsen sowie Hormone führten ihn in verschiedene Länder – unter anderem nach Indien.
Dort stellte er fest, dass Frauen, die relativ wenig zu essen hatten und den ganzen Tag schwer auf den Feldern arbeiten mussten, dennoch nicht abnahmen und sogar – trotz der widrigen Umstände – gesunde Kinder zur Welt brachten und nach der Schwangerschaft wieder recht schnell ihr vorheriges Gewicht erreichten.
Auch stellte er fest, dass diese schwangeren Frauen weniger unter Hunger litten als andere und dass bei ihnen Fett (und keine Muskelmasse) abgebaut und in Energie für die Versorgung des Kindes umgewandelt wurde, um dieses gut zu ernähren. Es stellte sich heraus, dass dafür maßgeblich das Schwangerschaftshormon hCG verantwortlich war.
Nach weiteren jahrelangen Forschungen auf diesem Gebiet kam er zu dem Ergebnis, dass der Schlüssel zu krankhaftem Übergewicht vermutlich beim Hypothalamus und dem hCG liegt (Übergewicht also möglicherweise als Resultat einer entsprechenden Fehlfunktion im Gehirn).

Vereinfacht ausgedrückt bewirkt das hCG eine Regulierung des Fettstoffwechsels, verhindert Heißhungerattacken und veranlasst den Körper, Fett (und zwar genau in den „Problemzonen“) in Energie umzuwandeln.
Auf diesen Erkenntnissen aufbauend entwickelte Dr. Simeons seine Stoffwechselkur, die viele Jahre lang überwiegend den „Reichen und Prominenten“ als Geheimtipp vorbehalten und sehr teuer war. Sie wurde stationär in Spezialkliniken durchgeführt und es wurden täglich Spritzen mit dem „echten“ HCG Hormon unter ärztlicher Aufsicht verabreicht. Die Kur wirkte sehr effizient und schnell und wurde auch zum Geheimtipp für Hollywoodstars. Diese wollten natürlich vermeiden, dass die Öffentlichkeit von ihren Figurproblemen erfuhr, weshalb die Methode weiterhin nur hinter vorgehaltener Hand empfohlen wurde.
Später wurden die Spritzen durch Tropfen ersetzt und mittlerweile stehen die Informationen über die Stoffwechselkur der gesamten Öffentlichkeit zur Verfügung und die Kur kommt auch ohne echte HCG-Hormongaben, sondern mit der bequemen und preiswerten Einnahme in Globuli-Form aus.


HCG – Humanes Choriongonadotropin

HCG ist ein Hormon, welches während der Schwangerschaft in der Plazenta in erhöhtem Maß gebildet wird und für die Erhaltung der Schwangerschaft verantwortlich ist.
Grundsätzlich ist HCG jedoch auch bei Männern und bei nicht schwangeren Frauen in niedrigerer Konzentration vorhanden. HCG ist sozusagen das Herzstück der Kur.
Während der 21 Tage Stoffwechselkur wird kein „echtes“ Hormon verwendet, sondern es werden stattdessen die auf Globuli übertragenen „Informationen“ bzw. Botenstoffe des Hormons genutzt. Die HCG Globuli dienen dazu, den Hypothalamus* während der 21 Tage Stoffwechselkur neu zu programmieren und somit eine Umstellung des Stoffwechsels zu erreichen sowie zur Vermeidung von Hungerattacken.

* Der Hypothalamus ist ein Teil des Gehirns und die Schaltzentrale für das vegetative Nervensystem. Er regelt unter anderem die Hormonproduktion und die Nahrungsaufnahme.

21 Tage Stoffwechselkur

Vitalstoffe / Nahrungsergänzungsmittel

Für die 21 Tage Stoffwechselkur von entscheidender Bedeutung ist – außer den HCG Globuli – die Einnahme bestimmter Vitalstoffe.
Hierzu gehören die grundlegenden Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.
Außerdem ist die Einnahme von Omega 3 Fettsäuren, von organischem Schwefel (MSM) sowie von oligomeren Proanthocyanidinen (OPC) erforderlich.

Diese Vitalstoffe können vom Körper nicht oder nicht in ausreichender Menge selbst gebildet werden und müssen deshalb in Form von Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden. Sie dienen während der Stoffwechselkur außerdem natürlich zur Grundversorgung des Körpers um Mangelerscheinungen vorzubeugen sowie zur Vermeidung von größeren Hungergefühlen.

21 Tage Stoffwechselkur

MSM – Methylsulfonylmethan

„Naturschwefel“ in Form von MSM ist eine oganische Schwefelverbindung – nicht zu verwechseln mit dem „stinkenden gelben Zeug“ aus dem Chemieunterricht.
Er kommt in zahlreichen Pflanzen und Tieren vor und ist auch Bestandteil der menschlichen Ernährung. So ist er z.B. in Kuhmilch oder Kaffee enthalten.
Während der Stoffwechselkur wird er am besten in Tablettenform eingenommen und riecht weder besonders unangenehm noch muss man ihn schmecken (kann einfach mit Wasser heruntergeschluckt werden). Seine Aufgabe während der 21 Tage stoffwechselkur besteht darin, als Verstärker („Turbo“) zu dienen sowie beim (Aminosäure-) Stoffwechsel zu helfen und die Giftstoffe aus den Zellen während der Umwandlung der Depotfette abzutransportieren.


OPC – Oligomere Proanthocyanidine

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Stoffwechselkur ist OPC.
Hierbei handelt es sich um in Pflanzen vorkommende Stoffe, die zur Gruppe der Flavanole bzw. Polyphenolen gehören.
OPC wurde im Jahr 1948 von dem Wissenschaftler Professor Jack Masquelier im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie entdeckt. Sie kommen nicht nur in Pflanzen wie z.B. in Erdnüssen, Kokosnüssen, Ginkgoblättern, Äpfeln oder in Kiefernrinde vor, sondern auch in Traubenkernen. Hieraus werden sie zumeist gewonnen und zu sogenanntem „Traubenkernextrakt“ verarbeitet.
Sie haben nicht nur stark antioxidative, entzündungshemmende und weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften, sondern verstärken auch die Wirkung der Vitamine A, E und besonders C.
Für die 21 Tage Stoffwechselkur ist OPC deshalb wichtig, weil es u.a. dafür sorgt, dass sich die Haut während der Kur zurückbildet und strafft und sich die Zellen regenerieren.
OPC kann auch über die Kur hinaus eingenommen werden, um die Haut fest und straff zu halten und ist außerdem – besonders in Kombination mit Vitamin C – besonders gut für die Immunabwehr geeignet.